Leistungsbewertung PpS

Der Werbeeffekt gemessen in PpS: Plakatseher pro Stelle

Deutschlandweit wird jede Plakatfläche offiziell mit dem PpS-Wert, der Werbemittelkontaktchance innerhalb des gebuchten Zeitraums, bewertet.
Der Leistungswert PpS dient als Maßeinheit zum direkten, crossmedialen Vergleich von Plakatwerbung mit anderen Werbemedien, weil über diesen Leistungswert die Plakatwährung TKP – Tausender Kontakt Preis – berechnet wird. Da die Berechnung des TKP für alle Werbemedien erfolgt, ist damit der direkte Kosten-Nutzen-Vergleich ermöglicht. Andererseits ist die genormte Berechnung vom PpS-Wert ideal, um Plakatwerbeflächen miteinander zu vergleichen, sodass der Kosten-Nutzen-Effekt auch diesbezüglich schnell ersichtlich wird.

Hinweis: Im Jahr 2013 wurde im Bereich der Außenwerbung offiziell der sogenannte G-Wert durch den PpS-Wert ersetzt. Erst seitdem kann für Plakatwerbung, über den Leistungswert PpS, der TKP-Tausender-Kontakt-Preis berechnet werden.

Die Bestandteile vom Leistungswert – PpS

Dieser Leistungswert wird deutschlandweit von der agma, der unabhängigen Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse, errechnet, sodass eine transparente und leicht verständliche Bewertung von Plakatwerbung und Plakatflächen möglich ist. Bei der Berechnung wird grundsätzlich eine Dekade als Belegungszeitraum zugrunde gelegt. Außerdem berücksichtigt die agma in ihren Studien, dass Kontakte mit bestimmten Plakaten bei befragten Personen nicht zuverlässig ausgewertet werden können, da sich manche Passanten nicht an die Plakatinhalte erinnern.

Die Berechnung vom Leistungswert PpS basiert auf der Anzahl der Passanten an den Plakatflächen und auf der Sichtbarkeit der jeweiligen Plakatwerbung.
Die Passantenzahl wird auch als Verkehrsfrequenz bezeichnet. In Bezug auf die Sichtbarkeit spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Beispielsweise sind
diesbezüglich die Positionierung der Plakatflächen, die möglichen Betrachtungszeiträume und die Ablenkungsfaktoren in der direkten Umgebung von Bedeutung.

Selbstverständlich ist die Gestaltung der Werbeplakate auch sehr bedeutend in Bezug auf die Sichtbarkeit, allerdings werden solche Informationen nicht im PpS-Wert berücksichtigt.

 
 
 
 

Was kostet Plakatwerbung? Der TKP-Wert gibt die Antwort

Der TKP-Wert ist eine bundesweit einheitliche Plakatwährung, die alle Schritte vom Planungs- und Buchungs-Ablauf für Plakatwerbung berücksichtigt. Durch die daraus resultierende Transparenz ist diese Plakatwährung eine sehr kundenorientierte Lösung. Um den TKP-Wert zu berechnen, müssen folgende Faktoren berücksichtigt werden: die Kosten für gedruckte Plakate und die jeweiligen Plakatflächen in Abhängigkeit der PpS-Werte sowie der Buchungszeitraum. Der TKP-Wert beziffert Tagespreise.

Die Entstehungsgeschichte des PpS-Werts

2007 wurde der Leistungswert PpS erstmals als Marktstudie von der agma erstellt. Nachdem die Studie 2008 als beste Marktforschungsstudie ausgezeichnet wurde, konnte sich die Plakatwährung zum 1. Januar 2013 als bundesweit offizielle Maßeinheit durchsetzen.