Euroklebung – System zur Plakatierung

 

Kleben mit Köpfchen

Die Euroklebung wurde im Jahr 1985 vom Fachverband Außenwerbung (FAW) eingeführt und beschreibt eine spezielle Klebeart beim Plakatieren von Großflächenplakaten.

Bei der Euroklebung werden die Plakatbogen im "Dachziegelprinzip" geklebt. Das bedeutet, dass die oberen Bogenteile die unteren Bogenteile überlappen. Als Hilfestellung für den Plakatierer werden an den Bögen winzige Passermarken angebracht. So kann ein möglichst sauberer Übergang erzielt werden.

Die herkömmliche Plakatklebung sieht vor, dass die Bogenteile von links oben nach rechts oben und von links unten nach rechts unten geklebt werden. Manche Plakatierer arbeiten nach wie vor mithilfe dieses Prinzips.

Der große Vorteil der Euroklebung besteht darin, dass die Nahtstellen (Übergang zwischen den Plakatbogen) witterungsbeständiger und widerstandsfähiger sind als die, der herkömmlichen Klebung.

So kann mithilfe der Euroklebung beispielsweise Regenwasser glatt nach unten abfließen, ohne Gefahr zu laufen, unter die Bogenteile zu gelangen. Dabei könnten sich die betroffenen Bogenteile langsam vom Untergrund lösen bzw. abblättern.

Dank der Euroklebung ist das kein Problem mehr.


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