Die Litfaßsäule – erfunden in Berlin

 

Immer angesagt: der zeitlose Klassiker

Die Litfaßsäule wurde bereits 1855 vom Berliner Drucker Ernst Litfaß in die Welt der Außenwerbung eingeführt. Unter diesem Begriff versteht man eine durchschnittlich 300cm hohe Säule auf einem Sockel. Zu unterscheiden sind bei Litfaßsäulen die Ganzstellen und die Allgemeinstellen.

Litfaßsäulen gibt es in vielen verschiedenen Maßen. Der Umfang variiert von 360cm bis zu 430cm. Die Höhe beträgt 260cm bis 360cm.

Dieses Werbemedium wurde erfunden, um der früher stark ausgeprägten Wildplakatierung vorzubeugen. Bis heute können sich Werbetreibende sicher sein, dass über die Dauer ihres gebuchten Zeitraums keine Überklebung des Plakats stattfindet.

Auch wenn seit 1855 viele weitere Formen der Außenwerbung hinzugekommen sind, erfreut sich die Werbung an Ganz- oder Allgemeinstellen immer noch großer Beliebtheit. Schließlich kennt jedes Kind Litfaßsäulen. Ein großer Vorteil der Hohlzylinder: durch die runde Form können Werbeplakate von allen Seiten gleichermaßen gut betrachtet werden.

Die Platzierung von Litfaßsäulen erfolgt an hoch frequentierten Knotenpunkten der jeweiligen Stadt. Sie sind gut sichtbar für Passanten und Autofahrer.